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Anna Sophie Dauenhauer, Violine

 

 

Anna Sophie Dauenhauer konzertiert als gefragte Solistin europaweit zusammen mit Orchestern wie dem Lviv Philharmonic Orchestra, der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem Moscow State Symphony Orchestra, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, der Philharmonie Südwestfalen, den Staatlichen Symphonieorchestern Izmir, Istanbul und Adana, dem Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz und dem Litauischen Staatssymphonieorchester.

 

Auftritte und Tourneen führten sie dabei bisher durch Russland, die Türkei, Spanien, Italien, England und Deutschland, in das Barbican Centre London, Auditorio Nacional de Música Madrid, Eurogress Aachen, die Beethovenhalle Bonn, das Kurhaus Wiesbaden, die Philharmonie Köln und die Bremer Glocke.

 

Bei der Programmauswahl setzt sie sich auch besonders gerne für weniger gehörte Werke ein, so finden sich in ihrem Repertoire beispielsweise die Violinkonzerte von William Walton, Ermanno Wolf-Ferrari, Ulvi Cemal Erkin, Ferruccio Busoni und Carl Goldmark. Das hierzulande nahezu unbekannte Violinkonzert von Frederick Delius brachte sie 2017 gemeinsam mit der Philharmonie Südwestfalen unter der Leitung von Enrico Delamboye mit großem Erfolg mehrfach zur Aufführung. Sie folgt in diesem Jahr einer Wiedereinladung des Orchesters und wird sich unter der Leitung von György Mészáros dem Doppelkonzert von Delius für Violine und Cello widmen, an ihrer Seite der Schweizer Cellist Flurin Cuonz. Ein weiteres Highlight der Saison sind mehrere Konzerte zusammen mit Ingolf Turban und der Concertante op.88 für zwei Violinen von Louis Spohr.

 

Gerühmt für ihre perfekte Zusammenarbeit, hochentwickelten Klangsinn und traumwandlerisches Verstehen auf der Bühne im Duo mit dem Pianisten Lukas Maria Kuen, teilen die beiden Musiker seit nunmehr 10 Jahren eine große Leidenschaft für die Kammermusik und das schier unerschöpfliche Repertoire für ihre Besetzung. Die bisher erschienenen CD-Einspielungen des Duo Dauenhauer Kuen mit Werken der französischen Spätromantik sowie Violinsonaten von Busoni und Pfitzner wurden von der Fachpresse im In-und Ausland hochgelobt, ihre Auftritte und ungewöhnlichen Programmkonzepte stoßen regelmäßig auf große Begeisterung.

 

Gebürtig aus Kaiserslautern/Rheinland Pfalz begann Anna Sophie Dauenhauer im Alter von 6 Jahren mit dem Geigenunterricht und studierte später bei Ulf Hoelscher in Karlsruhe, mit einem "Rotary Ambassadorial Scholarship" bei Yossi Zivoni am Royal College of Music in London und schließlich in der Meisterklasse von Ingolf Turban in München. Sie wurde mehrfach national und international mit Preisen ausgezeichnet, war Stipendiatin der "Villa Musica" und ist Förderpreisträgerin des Landes Rheinland-Pfalz. Sie war mehrere Jahre sowohl bei den Münchner Philharmonikern, als auch im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks engagiert und unterrichtet als Dozentin im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz und dem Bayerischen Landesjugendorchester, sowie in Kammermusikkursen der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz.

 

Die Geigerin spielt ein italienisches Instrument aus dem Jahr 1756, das ihr von Ulf Hoelscher zur Verfügung gestellt wird und lebt in München.