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15.05.2022 11 Uhr Weißer Saal des Neuen Schlosses Stuttgart

Esther Hoppe, Violine   Christian Poltéra, Violoncello   Silke Avenhaus, Klavier

 

Claude Debussy        Violoncellosonate

Gabriel Fauré            Violinsonate A-Dur op. 13

Felix Mendelssohn.    Klaviertrio d-Moll op. 49

 

Programm- und Besetzungsänderungen aufgrund aktueller Entwicklungen sind leider stets vorbehalten!

 

In bewusster Anlehnung an die französische Sonatenkunst des Barocks plante Claude Debussy seine Six Sonates pour divers Instruments. Leider war es ihm nicht vergönnt, den Zyklus zu vollenden, lediglich drei Sonaten liegen komplett vor. Stilistisch sind sie von Eleganz und poetischem Zauber geprägt, formal verweisen sie auf barocke Vorbilder.

Mit seiner Violinsonate traf Gabriel Fauré in den Siebzigerjahren des 19.Jahrhunderts den Nerv der Zeit an einem Wendepunkt der französischen Musikgeschichte: Erstmals konnte man hier einen unverwechselbar französischen Ton hören, geprägt von eine quasi-impressionistische Poesie der Klänge und der verschwebenden Harmonien.

Die wichtigste kammermusikalische Uraufführung der Saison 1840 im Leipziger Gewandhaus war Mendelssohns erstes Klaviertrio d-Moll. Robert Schumann jubelte: „Es ist das Meistertrio der Gegenwart und Mendelssohn der Mozart des neunzehnten Jahrhunderts …“

Das Werk eroberte sich einen Ehrenplatz in der Trio-Literatur und zählt bis heute zu den meistgespielten Kompositionen des gesamten Kammermusikrepertoires.

Mit diesem Programm, das ursprünglich im Dezember 20202 gespielt werden sollte, mehrfach verschoben werden musste und nun endlich realisiert werden kann, beenden wir unsere Saison.